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DIE WESTKÜSTE
DIE ANDEN

BUNDESSTAAT MÉRIDA
DIE STADT MÉRIDA
TRUJILO
NATIONALPARKS
LARA
DIE TIEFEBENE
DIE TROPEN
Anden - Route der Befreier, Dach Venezuelas

Wenn Sie die venezolanische Anden-Region bereisen, begeben Sie sich auf die Route der Befreier. Denn hier begann der junge Simón Bolívar zusammen mit weiteren Patrioten seinen Kampf zur Freiheit Südamerikas, und in vielen Orten wird die Erinnerung an ihn und seine Gefährten wachgehalten.

Neben der lebendigen Tradition werden Ihnen bei Ihrer Tour durch die 400 Kilometer lange Bergkette der Anden aber auch immer wieder die vielseitige Natur und viele liebenswürdige Menschen begegnen.
Machen Sie in einem der vielen entlegenen kolonialen Dörfer einen abendlichen Spaziergang durch das historische Zentrum, wandern Sie durch die Steppe oder fahren Sie mit der höchstgelegenen und längsten Seilbahn der Welt auf die Gipfel der Anden.

Bewundern Sie das handwerkliche Geschick der Kunsthandwerker oder den schönen Anblick einer gut erhaltenen Kirche. Staunen Sie über Naturwunder wie das fruchtbare Tal Quibor bei Lara, den ewigen Schnee des Gipfels Espejo bei Mérida, die immer mit einem Regenbogen geschmückten Gewässer des Chorro del Indio oder das paradiesisch grüne Tal Momboy bei Trujillo. Und freuen Sie sich über die kleinen Begebenheiten zwischendurch wie die Orchideen am Straßenrand oder die frisch geräucherten Forellen, die überall serviert werden.
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Anden Nationalpark




Mérida: der Bundesstaat

Eingerahmt von der Sierra de la Culata und der Sierra Nevada liegt der Bundesstaat Mérida.
Seine große Bandbreite landschaftlicher Schönheit reicht von den Küsten des Maracaibo-Sees bis zu den höchsten Bergen des Landes. Im Süden liegt das malerische Dorf Bailadores, wo sich auch die Kaskade Idia Carú befindet.

In der Nähe war die Hacienda La Victoria früher der Mittelpunkt einer Kaffeeplantage, heute beherbergt sie das Museo de Café und das Museo de Inmigración. Bei Chiguará liegt ein Themenpark mit dem klingenden Namen Berg der Träume. Kommt man weiter höher, gelangt man in traditionelle Dörfer wie Cunaguá – bekannt für Thermalwasser –, Capuré und San José.

Die schlangenförmigen Wege zu diesen Dörfern, in denen die Lebensfreude zu Hause ist, sind auch perfekt für Mountainbiking.
Das reizvolle Dorf Jají ist ein fast vollständig restaurierter Ort mit sehr schöner kolonialer Architektur. Die typische Kirche, kleine Geschäfte, Essenstände und die sehenswertesten Gebäude liegen an der großen Plaza. Bevor man nach Jají kommt, bietet der Themenpark Venezuela de Antier eine Zeitreise in das Venezuela der Vergangenheit. Perfekt für sportliche Naturen sind hingegen Loma de los Àngeles und Las Gonzáles, die beide beliebte Paragliding-Startplätze sind.

Der Nationalpark Sierra de La Culata (oder Bergkette des Nordens), der teilweise zum Bundesstaat Trujillo gehört, wird von einer Steppe mit dem Namen Piedras Blancas geprägt. Dies ist die Heimat des Kondors der Anden, des größten Flugvogels der Welt. Hinter Apartaderos kommt man zum Übergang El Águila, der mit 4047 Metern Höhe über dem Meeresspiegel der höchste Pass des Landes ist.
In Llano del Hato, dem höchstgelegenen Dorf Venezuelas, befindet sich die nationale Sternwarte mit einem Museum für Astronomie. Im Norden dehnt sich der Nationalpark bis nach La Azulita aus – ein idealer Ort zur Vogelbeobachtung mit Arten wie z. B. der Taubenart Paloma Morada und dem Quetzal Coliblanco.

Die Umgebung der Stadt Mérida
Die Bewohner der Stadt Mérida, die Merideños, werden durch die traumhafte Lage der Stadt verwöhnt. Mérida befindet sich auf einem Hochplateau, in ein saftig grünes Tal geschmiegt und überragt von den fünf höchsten Andengipfeln: La Corona, La Concha, La Columna, El Toro und El León. Dabei besteht La Corona eigntlich aus zwei Gipfeln – dem Humboldt- und dem Bonpland-Gipfel –, während La Columna aus dem Espejo- und dem Bolívar-Gipfel besteht. Mit 5007 Metern ist der Pico Bolívar der höchste Gipfel in Venezuela.

Bei der landesweiten Verehrung des Nationalhelden kann es nicht überraschen, dass ihm diese Ehre zukommt. Mérida war übrigens auch die erste Stadt, die Bolívar den Ehrentitel El Libertador, also der Befreier verlieh. Dies geschah während seiner legendären Campaña Admirable, dem bewundernswerten Feldzug, am 23. Mai 1813.

Auch mit dem zweiten Gipfel des La Columna verbindet sich ein Superlativ: Die längste und höchstgelegene Teleférico (Seilbahn) der Welt führt in vier Etappen auf den Gipfel des 4765 Meter hohen Pico Espejo. Von der zweiten und dritten Station aus werden Touren angeboten, beispielsweise zum 400 Jahre alten Indianer-dorf Los Anteojos. Dort gibt es auch die Möglichkeit, zu übernachten.

Ganz oben auf dem Pico Espejo ist es übrigens immer frostig kalt – völlig unabhängig von den Temperaturen in Mérida. Denken Sie also daran, warme Kleidung mitzunehmen. Und wegen dersauerstoff-armen Luft sollten Sie es oben gemächlich angehen lassen.





Mérida: die Stadt

Bei einem Stadtrundgang gibt es viel zu entdecken. Der koloniale Kern liegt im Norden des Stadtgebietes, und das Herz der Stadt schlägt wie üblich rund um die idyllische Plaza Bolívar. An der Ostseite steht die Kathedrale; bereits im Jahr 1803 begonnen, wurde ihr Bau erst 1958 beendet. Außerdem befinden sich an der Plaza stattliche Regierungsgebäude und Einrichtungen der Universität, die sich ansonsten über die ganze Stadt verteilen.

Die Universität prägt Mérida unverkennbar; nicht die Universität ist in Mérida, so heißt es, sondern genau umgekehrt. Als lebhafte Universitätsstadt bietet Merída, lange als Stadt der Ehrenmänner (Caballeros) bekannt, natürlich auch ein vielseitiges Kultur- und Nachtleben. Von Mérida sagt man, dass es die venezolanische Stadt mit den meisten Parkanlagen ist.

Hier ein paar Tipps: Der Parque La Isla bietet einen schönen Blick auf Mérida und hunderte von blühenden Orchideen. Im Parque de Las Cinco Repúblicas wurde 1842 eine hohe weiße Säule errichtet mit der Büste von Bolívar. Im Boden um die Säule herum ist Erde aus den fünf Ländern versammelt, die er befreit hat. Im Parque Beethoven (!) findet man zwei originelle Uhren.

Weitere Stopps lohnen unter anderem im Parque Jardín Acuario sowie im Parque Zoológico Chorros de Milla, der wegen seiner herrlichen Wasserfälle und gepflegten Tiergehege bei den Merideños der beliebteste Park ist.



Trujilo

Trujilo erstreckt sich von der Steppe Mucuchíes bis zur Stadt Barquisimeto.
Die Berge des Bundesstaates mögen nicht ganz so hoch sein wie in Mérida, bezaubern aber durch landschaftliche Besonderheiten wie dem Naturdenkmal Teta de Niquitao (fast 4000 Meter über dem Meeresspiegel) und Gletscherlagunen.
Auf den dunstigen Anhöhen sind die berühmten Kaffeeplantagen zu sehen.
In den Dörfern ist eine Mischung aus traditionellen Kulturen der Indígenas, Christen und Schwarzen verwurzelt. Beispiele für diese Traditionen sind die Bailes Pintados de Betijoque, die Wallfahrten San Miguels, die Feste von San Benito und die geschmückten Ochsen zu Ehren San Isidro en Tostós.

Die erste in der Andenregion gegründete Stadt ist die Hauptstadt des Bundes-staates, Ciudad Trujillo. Die Altstadt wurde zur wertvollen historischen Stätte erklärt; eines ihrer wichtigsten Bauwerke ist die 1622 fertiggestellte Catedral de Nuestra Señora de la Paz. Vom Aussichtspunkt der Statue der Virgen de la Paz, einem betretbaren Friedensdenkmal, hat man schöne Aussichten in die umgebende Landschaft.
Etwa 45 Minuten von Valera aus befindet sich oberhalb des Flusses Motatán der Boulder de Comboco; ein großer, schiefer Felsen, der beliebt zum Klettern ist.

Berühmt ist auch Isnotú, Geburtsort von Dr. José Gregorio Hernández, der von 1864 bis 1919 lebte. Nach Isnotú kommen viele Pilger aus allen Teilen des Landes, um den „Siervo de Dios“ (Diener Gottes) zu ehren. Dieser Arzt erzielte erstaunliche Heilungserfolge. Bei seinem aufopferungsvollen Einsatz spielte das Honorar keine Rolle, Hernández kümmerte sich auch um die Ärmsten der Armen. Boconó ist eine bemerkenswerte Stadt, die Simón Bolívar wegen ihrer schönen Natur und ihres milden Klimas als Garten Venezuelas bezeichnete.

Weitere lohnende Abstecher sind Jajó, ein typisch koloniales Dorf; Burbusay mit seinem Fest der Blumen; San Laázaro aus dem 17. Jahrhundert; Tostós und Santiago, weitere traditionelle Andendörfer, sowie San Miguel mit seiner berühmten kolonialen Kirche und dem Fest Los Payasos.

Nicht entgehen lassen sollten Sie sich die gute traditionelle Küche dieser Region. Dazu gehören der berühmte Mojito, die pikanten Cuajados con Leche, Arepas (Maisfladen) und die sehr süße Ananas. Wenn Sie nach typischen Souvenirs aus dem Bereich Kunsthandwerk suchen, sollten Sie in Boconó und seiner Umgebung vorbeischauen – hier stellt man wunderbare Holzschnitzereien her.













Nationalparks

Naturschutz ist in Venezuela eine wichtige Sache, die sich nicht nach den Grenzen der Bundesstaaten richtet. Beispielsweise teilt Trujillo den Parque Nacional Sierra de la Culata mit Mérida, den Parque Nacional Garamacal mit Portuguesa und den Parque Nacional del Dinira sogar mit zwei Bundesstaaten, Lara und Portuguesa.
In den beiden letztgenannten Parks können Sie bei Abenteuersport aktiv werden.

Wer sich nicht ganz so abenteuerlich bewegen will, geht einfach auf dem Durí wandern und genießt die schönen Panorama-Aussichten. Gut wandern können Sie auch in den höheren Gebieten der Steppe bei den tiefblauen Lagunen La Estrella und El Chorro. Für Wellness-Urlauber bietet Trujillo eine Therme mit schwefel- und jodhaltigem Wasser.


Lara

Lara hat unterschiedliche, immer aber sehr schöne Landschaften. Nordwestlich der Hauptstadt Barquisimeto befindet sich Duaca mit den bekannten Bädern von Guape. Tintorero ist bekannt für die bunten Webarbeiten, die hier hergestellt werden.

In Carora sollten Sie sich das architektonisch schöne koloniale Viertel ansehen. Unweit des Dorfes Altagracia wurden 1986 die Bodegas Pomar gegründet – der hier hergestellte Wein hat schon mehrfach internationale Auszeichnungen erhalten. In der Nähe gelangen Sie – Zufall? – zum Bach des Weines. Den Namen verdankt er der Farbe seines Wassers.

In Quibor am Fluss Tocuyo können Sie einen Indígenas-Friedhof, das anthropologische
Museum Francisco Tamayo und zwei gut erhaltene koloniale Kirchen besuchen. In Cubiro mit seinem angenehmen Klima lohnen die wellenförmigen Hügel des Parque La Loma. Sanare ist wegen des Festes der Zaragozas (28.12.) bekannt und hat eine pittoreske und gut restaurierte koloniale Altstadt. El Tocuyo wurde 1545 gegründet und ist damit eine der ältesten Städte Südamerikas. Der Ort gilt als „Wiege der Folklore“; eines seiner bekanntesten Feste wird am 13. Juni gefeiert und hat als Höhepunkt den siebenteiligen Tanz Tamunangue.

Etwas südlicher liegt der Parque Nacional Yacambú. Zwischen der Vegetation der Selva Nublada (bewölkter Wald) befindet sich die Fumarola, die einzige aktive vulkanische Tätigkeit Venezuelas. Im von vielen Wegen erschlossenen Nationalpark mit seinen zahlreichen Wasserfällen und kristallklaren Bächen lebt eine große Vielfalt an Vögeln und Schmetterlingen. Den Parque Nacional Terepaima teilt sich Lara mit dem Bundesstaat Portuguesa; den Parque Nacional Dinira – Tor zu den Anden – mit Trujillo und Portuguesa. Dinira ist ideal für mehrtägige Mountainbiking-Touren.


Barquisimeto, Hauptstadt von Lara
Barquisimeto, die viertgrößte Stadt Venezuelas, breitet sich entlang des Flusses Turbio aus. Wahrzeichen ist ein 70 Meter hoher Obelisk. Besonders schöne Plätze und Parkanlagen sind die Plaza Bolívar, auf der Sie unter Palmen den Schatten genießen können; die Plaza Lara im kolonialen Stadtbereich; der Parque Ayacucho mit seinem Brunnen und schönen Bäumen; der Parque Bararida, der mit dem Zoo und dem botanischen Garten eine erholsame Oase in der lebhaften Stadt ist, sowie der Macuto-Wald, von dem aus man eine schöne Aussicht genießt.

Sehenswert sind darüber hinaus das alte Theater Juárez, das Museo de Barquisimeto und die moderne, architektonisch imposante Kathedrale. Im Januar putzt sich die Stadt heraus, um etwa 1,5 Millionen Gläubige zu empfangen: Am 14. des Monats wird ein Abbild der Heiligen Divina Pastora von Santa Rosa, das außerhalb der Stadt gelegen ist, in die Kathedrale von Barquisimeto getragen. Eine beeindruckende Prozession.







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