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DIE WESTKÜSTE

Caracas, Hauptstadt im Tal
Choroní
Der Parque Nacional El Ávila
Der Archipiélago Los Roques
Falcón
Der Parque Nacional Morrocoy
Chichiriviche
Yaracuy
Aragua
Maracaibo
DIE ANDEN
DIE TIEFEBENE
DIE TROPEN
Venezuela Reise Informationen– das Freizeitparadies für den Venezolaner


Strände, Sonne, das Meer und dazu eine Vielzahl an Wassersport-Möglichkeiten; landschaftlich schöne Orte an der Küste und im Inneren des Landes sowie für Naturfreunde eine sehr ab-wechslungsreiche Flora und Fauna – wenn man da nicht von Vergnügen sprechen kann, wann dann?

Im Osten umarmt das Gran Heradura (Großes Hufeisen) des Staates Zulia den See von Maracaibo, den an Erdöl reichsten See der Welt. Im Norden der Stadt Maracaibo befindet sich auch das Pfahldorf Sinamaica, dem Venezuela seinen Namen verdankt.

Coro, die gemütliche Hauptstadt von Falcón, lädt Sie in seine koloniale Altstadt mit ihren Holzbalkonen und schattigen Gassen. Yaracuy präsentiert sich in den unterschiedlichsten Grüntönen. In der Küstenregion befindet sich auch mit dem Parque Nacional Henri Pittier der erste Nationalpark Venezuelas.

Über 250 Vogelarten leben hier! Ein weiterer Höhepunkt auf Ihrer Route des Vergnügens ist das Archipel Islas Los Roques mit seinen Korallenriffen im türkisblauen Wasser des karibischen Meeres. Und natürlich müssen Sie unbedingt im quirligen Caracas vorbeischauen, der Hauptstadt Venezuelas. Hier erlebt man Lebensfreude pur.
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Caracas, Hauptstadt im Tal

Obwohl Caracas bereits im Jahr 1567 gegründet wurde, ist die heutige Hauptstadt Venezuelas eine moderne, glitzernde Metropole.

Vor der alles beherrschenden Kulisse der immergrünen Ávila-Bergkette breitet sie sich über etwa 25 Kilometer in einem engen Tal aus; wächst immer weiter, sowohl in die Breite als auch in die Höhe. Sie gilt als eine der vitalsten, energiereichsten, elektrisierendsten, überraschendsten und verführerischsten Großstädte Südamerikas. Gleichzeitig ist Venezuelas Hauptstadt – wie überhaupt das ganze Land – für Touristen sehr sicher.

Caracas präsentiert sich Besuchern als Anhäufung spannender Kontraste:
Ein Wirrwarr von Wohn- und Bürogebäuden aus Aluminium, Stahl und Beton, das abrupt von zauberhaften Grünanlagen und alten kolonialen Gebäuden sowie Kopfsteinpflaster-Straßen unterbrochen wird. Einfache Straßenmärkte wechseln sich ab mit riesigen Einkaufszentren.
Ideales Verkehrsmittel für Ihre Stadterforschung ist das hervorragende U-Bahn-System. Die Metro ist sauber, klimatisiert, zuverlässig, ruhig und sicher, und als besonderes Bonbon zieren über und unter der Erde diverse Kunstwerke die Metrostationen!

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Choroní

Choroní wurde schon vor 300 Jahren gegründet und ist eines der ältesten und schönsten Kolonialdörfer. Charakteristisch sind seine bunten Häuser, die Holzfenster und schmalen Straßen.

Ein lohnender Besuch führt Sie per Boot nach Chuao. Der Ort ist weltbekannt für den dort angebauten Qualitäts-Cacao.

Nur wenige Minuten von Puerto Colombia entfernt befindet sich der schöne Palmenstrand Playa Grande. Klares Wasser und Wellen laden zu einem erfrischenden Bad ein.

Ca. 2 km von Choroní enfernt, befindet sich das kleine Fischerdorf Puerto Colombia.
Hier gibt es einige Fischrestaurants und eine kleine Promenade, wo sich die Dorfbewohner abends treffen, um zu den karibischen Rhythmen der Trommeln zu tanzen.

Choroní Veneztuela BilderChoroní Hotel
Choroní Veneztuela Bilder Informationen
Choroní Veneztuela Bilder


Der Parque Nacional El Ávila

Der Berg Ávila ist nicht nur das beeindruckende Wahrzeichen von Caracas, sondern auch ein Nationalpark mit geschützter Flora und Fauna. Auf 88 Kilometern Länge trennt er die Stadt vom Karibischen Meer.

Wer in den Nationalpark mit seinen Waldlandschaften eintaucht, stößt immer wieder auf Aussichtspunkte mit spektakulären Blicken auf das atemberaubende Panorama der Stadt. Auf einem Gipfel der Bergkette befindet sich das momentan geschlossene Hotel Humboldt, dass Sie mit einer 15-minütigen Fahrt per Seilbahn erreichen.

Wenn seine Restaurierung abgeschlossen ist, wird es im alten Glanz erstrahlen. Auf dem Gipfel können Sie Essen, spazieren gehen, die Landschaft fotografieren und demnächst auch Kasino und Eisbahn besuchen. Und es kommt noch besser: Nach Abschluss der Arbeiten wird auch die Seilbahn vom Ávila in Richtung Karibik wieder in Betrieb sein. Sie können dann von Caracas mit der Seilbahn direkt an die karibische Küste fahren!



Der Archipiélago Los Roques

Rund 180 Kilometer nördlich von Caracas krönt die Inselgruppe Los Roques das phantastische Angebot Venezuelas an karibischen Traumstränden. In himmlischer Abgeschiedenheit erwarten Sie hier weicher weißer Sand, Wasser in den verschiedensten Grüntönen von smaragd- bis türkisfarben und am Himmel eine schier unermüdliche Sonne. Und wer sich gerne unterhalb des Meeres-spiegels aufhält, kann sich auf ein farben-prächtiges Unterwasserparadies freuen.

Kein Wunder, dass Los Roques sich sowohl bei den Venezolanern als auch bei den Besuchern des Landes so großer Beliebtheit erfreut. Dennoch ist das Archipel ruhig und unverdorben geblieben.

Los Roques besteht aus 42 Inseln, Cayos genannt. Dazu kommen etwa 300 Felsenriffe sowie Korallen- und Sandbänke, die ähnliche einem Atoll eine zentrale Lagune umschließen. Teilweise erheben sie sich nur bei Ebbe aus dem wunderbar warmen Meer. Columbus wird die Bezeichnung „Himmel auf Erden“ zugeschrieben; treffender kann man es nicht ausdrücken. Als einzige Insel der Gruppe hat Gran Roque eine ständige Siedlung. Sie ist die Hauptinsel des Archipels und verfügt neben einem Flughafen über zahlreiche Posadas zum Übernachten. Hier hat die Natur auch ein markantes Oberflächenprofil geschaffen, das in einer 120 Meter hohen Hügelkette gipfelt. Wenig überraschend entstammen die beliebtesten Gerichte auf Los Roques dem Meer. Probieren Sie mal die Fischsuppe Sancocho de Pescado und das Muschelgericht Consomé de Chipi-Chipi!

Flora und Fauna
Durch die jährlich über 3000 Sonnenstunden und das trockene Klima – nur im November und Dezember regnet es gelegentlich – zeigen sich Flora und Landfauna auf Los Roques nicht in der gewohnten Vielfalt. Seegras, Kakteen, Büsche und Mangroven-bäume gehören zu den 30 Pflanzenarten; die Landtiere werden von Echsen und Leguanen repräsentiert.
Auch Meeresschildkröten sind zu beobachten, allerdings nur während der Eiablage.
Dafür aber können Sie auf Los Roques 92 Vogelarten wie Fregattvögel, Tölpel, Scharlach-
Ibisse, Pelikane und Reiher antreffen. Das Beste aber ist das Leben unter Wasser
zwischen den diversen Korallenarten, das sich sowohl Flaschentauchern als auch Schnorchlern von seiner buntesten Seite zeigt.
Zum marinen Okösystem gehören regenbogenfarbene Papageifische und
königsblaue Engelfische, dicke Kugelfische und schlanke Trompetenfische, Blaukopfjunker und Französiche Kaiserfische, Mollusken, Schwämme und Seeigel, außerdem gelegentlich Barrakudas und Muränen.

Und diese Aufzählung ist alles andere als vollständig. Viele der Lebewesen wirken auf den Betrachter äußerst bizarr. Los Roques wurde 1972 zum Nationalpark erklärt. Mit einer Fläche von 225.000 Hektar ist das Archipel eines der größten Naturschutzgebiete der Karibik! In gewissen Teilen des Parkes ist der Zutritt für Besucher sogar nicht möglich. So wird sichergestellt, dass auch zukünftige Generationen dieses wunderbare Erlebnis genießen können. Aber man tut hier auch aktiv etwas für die Umwelt. Auf den Zwillingsinseln der Dos Mosquises befindet sich eine Meeresbiologie-Station, die sich in einem ihrer Forschungsprojekte mit der Zucht der Meeresschildkröten befasst.

Insel Los roques Informationen






Palmen Venezuela





Falcón

Falcón im Nordwesten Venezuelas erfreut seine Besucher mit abwechslungsreichen Landschaften. Alle karibischen Träume werden an der Küste wahr, die aus etwa 700 Kilometern von Sandstränden, Felsen, Korallen, kleinen Inseln und Steilküsten besteht. Da gibt es Gelegenheit genug, die Sonne und das Meer mitsamt Unterwasserleben zu genießen oder um eine der vielen Wassersportarten zu betreiben. Unterbrochen wird die Küste immer wieder von Deltas und Flussmündungen, die Sumpfgebiete und Salzwasserseen und -lagunen bilden. Dann gibt es Gebirgsketten mit unterschiedlichen Höhen und klimatischen Verhältnissen, Hügel und Berge aus Kalkstein, tropische Wälder – und sogar eine wüstenähnliche Landschaft, die berühmten Dünen von Coro.

Die Peninsula de Paraguaná
Die Dünen von Coro befinden sich auf der Landbrücke, die das Festland mit der Peninsula de Paraguaná verbinden. Der Wind formt die Wanderdünen mit großer Kraft zu immer neuen, eigenwilligen Gebilden, die bis zu 25 Meter hoch werden können. Die Dünen erinnern an die Sahara und gehören zum Parque Nacional Los Médanos de Coro. Die Halbinsel selbst, überwiegend mit Kakteen und Strauchwerk bewachsen, bietet weitere Attraktionen. Für Surffreunde aus aller Welt ist beispielsweise das Fischerdorf Adícora ein unwiderstehlicher Magnet. Denn der stets warme Wind in der geschützten Bucht sorgt für perfekte Bedingungen. Wenn Sie eine Schwäche für koloniale Architektur haben, darf eine Tour durch die kleinen Dörfer der Halbinsel nicht fehlen. Die weißgetünchten Kirchen in Santa Ana, Moruy, Baraived, Jadacaquiva oder Pueblo Nuevo glitzern in der Sonne, die großzügig vom Himmel scheint. Wenn Sie die Peninsula de Paraguaná mal im Überblick sehen wollen, sollten Sie den 815 Meter hohen Cerro Santa Ana besteigen, der an klaren Tagen einen wunderbaren Blick über die gesamte Halbinsel erlaubt.


Coro und La Vella de Coro
Direkt unterhalb der Peninsula de Paraguaná liegt Coro, Hauptstadt des Bundesstaates Falcón und Universitätsstadt. Seit 1993 gehört Sie gemeinsam mit der Hafenstadt La Vela de Coro zum Unesco-Weltkulturerbe. Kein Wunder, denn Coro repräsentiert mit seiner Architektur eindrucksvoll die Kolonialzeit, und in kaum einer Stadt findet man so viele liebevoll restaurierte Herrenhäuser aus dem 17. Jahrhundert. Neben dem spanischen hat hier auch der niederländische Baustil die Architektur geprägt, was an den traditionell guten Handelsbeziehungen der Stadt zu den Niederländischen Antillen liegt. Die beiden Stile sind dabei zu einer harmonischen Einheit verschmolzen. Besonders viele der prachtvollen Villen liegen nahe der Plaza San Clemente in der Calle Zamora.

Ein Haus von historischem und künstlerischem Wert reiht sich hier an das nächste: Casa del Sol, El Balcón de los Arcaya (mit elegantem Balkon an zwei Seiten des Hauses), Casa de las Ventanas de Hierro (Haus mit den Eisenfenstern) und Casa del Tesoro (Schatzhaus). Ganz in der Nähe befinden sich auch die Iglesia de San Francisco und das frühere Kloster. Dieses ist heute das Museo Diocesan Lucas Guillermo Castillo und beherbergt eine schöne Sammlung von Kunsthandwerk sowie religiöser und kolonialer Kunst. Die Kathedrale von Coro an der Plaza Bolívar mit ihrem festungsartigen Äußeren war eine der ersten Kirchen Venezuelas, und Coro hat insgesamt mehr Kirchen aus spanischer Zeit als jede andere Stadt Venezuelas. Nehmen Sie sich also Zeit für Ihren Rundgang. Zumal Coro von der Atmosphäre her eine der angenehmsten Städte Venezuelas ist. Nur 12 Kilometer entfernt befindet sich der ehemalige Hafen der Stadt von Coro, La Vela de Coro, der zusammen mit Coro ins Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Auch hier können Sie sehr viel ursprüngliche Architektur besichtigen. Zu den bedeutendsten Gebäuden gehören die Casa de la Aduana (Zollamthaus) sowie die Kirche von Nuestra Señora del Carmen.


Die Gebirgskette von Falcón
Das Gebiet der Gebirgskette von Falcón hat eine ganze Reihe sehens-werter Berglandschaften, die dem Besucher spektakuläre An- und Aussichten bieten. Entzückende kleine Dörfer, rauschende Wasserfälle und Flüsse, tiefe Grotten und steile Abhänge machen den Charme der Gebirkskette aus. In der Nähe von Puerto Cruz de Bucaral liegt der Parque Nacional Cueva de la Quebrada del Toro; seine drei Höhlen gehören zu den größten des Landes. Im Inneren der Höhle Quebrada del Toro nisten Fettvögel, außerdem wird sie vom größten unterirdischen Fluss Venezuelas durchflossen. Diesen kann man mit einem Boot befahren! Und noch ein Superlativ: Nahebei befinden sich drei Felsspalten mit dichtem Urwald; von diesen ist die Felsspalte Elda mit 108 Metern die tiefste Felsspalte Venezuelas.


In der Sierra de San Luis
Südlich von Coro liegt die Sierra de San Luis mit dem gleichnamigen, 20.000 Hektar großen Nationalpark – eines der bestgehüteten Geheimnisse von Venezuela. Malerische Bergdörfer wie San Luis de Cariagua, Cabure und Curimagua verstecken sich in der beeindruckenden Bergvegetation mit Kakteen, Trockenwald und Nebelwald.

Von oben genießen Sie an klaren Tagen einen tollen Blick, der manchmal sogar bis weit über die Küste hinaus zur Antilleninsel Aruba reicht. In dem Kalksteingebirge gibt es viele Höhlen mit unterirdischen Seen und Flüssen. Diese haben die Phantasie der Menschen so angeregt, dass sie Auslöser von zahlreichen Mythen und Legenden waren. Auch Freunde der Vogelbeobachtung kommen in der Sierra de San Luis auf ihre Kosten. Denn sie bietet unterschiedliche Lebensräume für diverse Arten, und für Zugvögel ist sie ein bevorzugter Korridor. Gute Plätze zum Schauen sind der mit 1500 Meter höchste Punkt der Sierra, der Cerro Galicia, sowie El Haiton und La Uria.















































































Der Parque Nacional Morrocoy


Weltweit einer der schönsten Nationalparks ist der Parque Nacional Morrocoy.
Lediglich ein kleiner Teil des 320 Quadrat-kilometer großen Parks besteht aus Festland, ansonsten erstreckt er sich ins karibische Meer.

Etwa 30 Inseln, teilweise mit Palmenstränden oder von Mangroven überwuchert, außerdem Korallenbänke, Lagunen, Sümpfe, Buchten sowie die Steilküste Cerro Chichriviche ergeben ein Paradies für Sonnenhungrige, Schnorchler, Taucher und Vogelfreunde. Besonders schön wird Ihr Morrocoy-Erlebnis, wenn Sie sich an einer Anlegestelle eine Lancha mieten und auf eine der Inseln übersetzen lassen. Die Hin- und Rückfahrt vereinbaren Sie individuell mit Ihrem Fährmann. Zur Flora von Morrocoy gehören über 300 Baum- und Pflanzenarten, und auch das Tierleben kann sich sehen lassen. Wie eigentlich immer in Venezuela wird der Aufenthalt für Vogelbeobachter äußerst kurzweilig.

Zu den Arten gehören Scharlachibisse, Rosalöffler, Silberreiher, Enten, Alcatrassen, Pelikane und Flamingos. Und auf dem Berg Cerro Chichriviche, der eine Art natürliche Trennung der beiden Teile bildet, leben Hirsche, Affen, krebsfangende Füchse, Honigbären, Beutelratten, Lapas, Wildkatzen und Ozelots. Neben den vielen Wasser- und Mangrovenkanälen zählen einige in der Steilküste liegende Höhlen zu den Hauptattraktionen des Nationalparks. In der Cueva del Indio weisen abstrakten Steinzeichnungen (Petroglyphen) auf eine sehr frühe Besiedlung des Gebietes hin.
Die Cueve de Monte Alto, teilweise mit dem Boot befahrbar, gehört zu den wichtigsten Tropfsteinhöhlen Venezuelas.

Chichiriviche, ein ehemaliges Fischerdorf,
liegt im Parque Nacional Morrocoy.
Das tropische Klima ist durch den ständigen Wind sehr angenehm. Die Jahres-durchschnittstemperatur liegt bei 26 °C.


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Yaracuy

Yaracuy hat den Ruf, eine der fruchtbarsten Regionen Venezuelas zu sein. Außerdem gibt es hier wunderschönen Regenwald. Ein gutes Beispiel dafür ist der Parque Nacional Yuribí mit seinen Nebelwäldern, die man als Lunge von Yaracuys Hauptstadt San Felipe bezeichnen kann. San Felipe selbst liegt im Tal von Uadabacoa und bezaubert Besucher mit schattigen und kühlen Gärten. Im Zentrum befindet sich der historische Park San Felipe El Fuerte mit Ruinen, die durch das Erdbeben im Jahr 1812 entstanden sind.
Und im Park Exótica Flora Tropical können Sie die wiederaufgebaute ehemalige Misión de Nuestra Señora del Carmen der Kapuzinermönche sehen, die ursprünglich aus dem Jahr 1720 stammt. Am schönsten aber sind hier die Gartenanlagen: Unter den riesigen Bäumen werden die Pflanzen dieses botanischen Gartens durch das wechselnde Licht der unterschiedlichen Tageszeiten immer wieder anders in Szene gesetzt.



Aragua

Maracay, die Hauptstadt Araguas, wird oft als Gartenstadt bezeichnet. Grund dafür sind die vielen Parkanlagen und die wunderschönen Alleen.

Die meisten Attraktionen findet man entlang der Avenida Bolívar, wobei der Mittelpunkt ausnahmsweise nicht die Plaza Bolívar ist, sondern die Plaza Girardot. Sie ist umgeben von der 1743 fertiggestellten Catedral de Maracay sowie einem Komplex aus drei Museen. Die Plaza Bolívar selbst ist der größte und für viele auch der schönste Platz dieses Namens in Venezuela.

Bei ihm findet man mit dem Teatro de la Opera, im Art-déco-Stil erbaut, eines der besten Theater Venezuelas. Weiterhin sehenswert ist die Stierkampfarena Maestranza César Girón. Im maurischen Stil gebaut, ist sie eine der schönsten, größten und auch populärsten Arenen des Landes. Teatro de la Opera und Stierkampfarena stammen beide vom Architekten Carlos Raúl Villanueva.

Der Parque Nacional Henri Pittier
Der spektakuläre Parque Nacional Henri Pittier auf der Cordillera de la Costa, 1937 eingerichtet, ist der älteste Nationalpark Venezuelas. Sein ursprünglicher Name Rancho Grande wurde im Jahr 1953 zu Ehren des Schweizer Naturforschers Henri Pittier geändert. Dieser hatte sich um den Schutz des Nebelwaldes verdient gemacht und hier die Pflanzenwelt studiert. Und zu studieren hatte er hier viel, denn die verschiedenen Höhenstufen des Nationalparks ermöglichen entlang der kleinen Bäche und Wasserläufe eine vielseitige Vegetation. Die Ökosysteme reichen vom Trockenwald bis zum immerfeuchten Nebelwald. Wunderschön sind beispielsweise die riesigen Cucharón-Bäume oder die Bambusgewächse am Straßenrand. Mindestens genau so eindrucksvoll gestaltet sich das Tierleben. Besonders überwältigend ist die fliegende Vielfalt. 500 Vogelarten wohnen hier; das bedeutet 40 Prozent der Arten Venezuelas und fast sieben Prozent aller Arten weltweit.


Cata, Choroni und Colonia Tovar
Sonnenhungrige sollten einen Abstecher nach Cata machen. Denn zu diesem Dorf gehört in einer ruhigen, halbmondförmigen Bucht ein langer Strand, der zu den malerischsten des Landes zählt. Choroni ist ein reizendes Dorf mit einstöckigen, pastellfarbigen Häusern. Es war früher das Herz einer reichen Kakaoanbau-Region. Der Hafen Choronis heißt Puerto Columbia und befindet sich unmittelbar an der Küste. Etwa 400 Meter entfernt von dem Dorf liegt der wunderschöne Playa Grande an einer palmenbestandenen Bucht und lädt zum Faulenzen ein. Nach Colonia Tovar wanderten im Jahr 1843 viele Deutsche aus dem Schwarzwald ein. Benannt ist die Colonia nach Manuel Felipe Tovar, in dessen Besitz die Ländereien 1852 übergegangen waren. Einige der Häuser des kleinen Dorfes sind echte Fachwerkbauten, die so auch im Schwarzwald stehen könnten. Kein Wunder, dass die Venezolaner diesen für sie exotischen Ort an Wochenenden gerne besuchen – und sich in den Restaurants mit Strudel und deutschen Würsten stärken. Noch heute wird hier ein (altes) Deutsch gesprochen.













































Maracaibo

Beginnen wir die Tour durch Maracaibo mit einem Superlativ: Vom Osten kommend erreicht man die Stadt über den Puente General Rafael Urdaneta. Mit 8678 Metern Länge ist diese ingenieurwissenschaftliche Meisterleistung die längste Spannbetonbrücke der Welt. Sie überquert die Meerenge, die den erdölreichen Lago de Maracaibo vom Golfo de Venezuela im Karibischen Meer trennt. Dem Erdöl verdankt Maracaibo seinen Wohlstand. Dementsprechend ist es eine sehr moderne Stadt, die sich aber noch genug sehenswerte Viertel erhalten hat, vor allem gleich neben der Altstadt. Epmedrao oder Santa Lucia sind freundliche Stadtteile mit fröhlich-bunten Häusern, die nicht zu übersehen sind. Santa Lucia erhebt den Anspruch, die Wiege der traditionellen Gaita-Musik zu sein. Wer Maracaibo kennenlernen will, sollte sich aber auch auf den Märkten umsehen. Der faszinierende Mercado de las Pulgas am Hafen wird teilweise von den Frauen der Guajira-Indígenas betrieben. Nicht minder lebhaft ist der Mercado de los Guajiros. Und im bunten Wirrwarr des Mercado Periférico wird das Einkaufen, bei dem Feilschen zum guten Ton gehört, zum echten Erlebnis.


Maracaibo: der Paseo de las Ciencias
Die meisten Sehenswürdigkeiten Maracaibos gibt es entlang des sieben Straßenblock langen Paseo de las Ciencias. Dieser Grünstreifen mit Bäumen, Brunnen und Skulpturen verbindet den Plaza Bolívar mit der Basílica de Nuestra Señora de Chiquinquirá. Wer ein wenig Ruhe und Schatten sucht, ist hier genau richtig. Auf der Plaza Bolívar stehen eine Statue des Befreiers, sowie vier steinerne Allegorien der Navigation, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Kultur. Im Osten der Plaza Bolívar befindet sich die Kathedrale mit dem Cristo Negro.
Diese Christusfigur aus dem 16. Jahrhundert ist durch Feuer geschwärzt. Ein anderes bemerkenswerte Gebäude an der Plaza ist die Casa de la Capitulacion, in der Francisco Tomás Morales im Jahr 1823 die Kapitulation der spanischen Armada unterzeichnen musste. Auf dem Weg zur Basilika kommen Sie an der Iglesia Santa Bárbara vorbei mit einer wunderschön blau-weiß leuchtenden Fassade. Westlicher Abschluss der Paseo de las Ciencias ist dann die Basílica de Nuestra Señora de Chiquinquirá. Sie ist Maracaibos Schutzpatronin gewidmet, der Virgen de Chiquinquirá. Die vielen Skulpturen, die die Fassade der Basilika schmücken, entpuppen sich übrigens bei näherem Hinsehen als aufgemalt!
MArkt





















































 

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