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das Freizeitparadies für den Venezolaner
Strände, Sonne, das Meer
und dazu eine Vielzahl an Wassersport-Möglichkeiten;
landschaftlich schöne Orte an der
Küste und im Inneren des Landes
sowie für Naturfreunde eine sehr
ab-wechslungsreiche Flora und Fauna
– wenn man da nicht von Vergnügen
sprechen kann, wann dann?
Im Osten umarmt das Gran Heradura (Großes
Hufeisen) des Staates Zulia den See
von Maracaibo, den an Erdöl reichsten
See der Welt. Im Norden der Stadt Maracaibo
befindet sich auch das Pfahldorf Sinamaica,
dem Venezuela seinen Namen verdankt.
Coro, die gemütliche Hauptstadt
von Falcón, lädt Sie
in seine koloniale Altstadt mit ihren
Holzbalkonen und schattigen Gassen.
Yaracuy präsentiert sich in den
unterschiedlichsten Grüntönen.
In der Küstenregion befindet sich
auch mit dem Parque Nacional Henri Pittier
der erste Nationalpark Venezuelas.
Über 250 Vogelarten leben hier!
Ein weiterer Höhepunkt auf Ihrer
Route des Vergnügens ist das Archipel
Islas Los Roques mit seinen Korallenriffen
im türkisblauen Wasser des karibischen
Meeres. Und natürlich müssen
Sie unbedingt im quirligen Caracas vorbeischauen,
der Hauptstadt Venezuelas. Hier erlebt
man Lebensfreude pur. |
Unterkünfte
in dieser Region |
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Caracas,
Hauptstadt im Tal
Obwohl Caracas
bereits im Jahr 1567 gegründet
wurde, ist die heutige Hauptstadt Venezuelas
eine moderne, glitzernde Metropole.
Vor der alles beherrschenden Kulisse
der immergrünen Ávila-Bergkette
breitet sie sich über etwa 25 Kilometer
in einem engen Tal aus; wächst
immer weiter, sowohl in die Breite als
auch in die Höhe. Sie gilt als
eine der vitalsten, energiereichsten,
elektrisierendsten, überraschendsten
und verführerischsten Großstädte
Südamerikas. Gleichzeitig ist
Venezuelas Hauptstadt – wie überhaupt
das ganze Land – für Touristen
sehr sicher.
Caracas präsentiert sich Besuchern
als Anhäufung spannender Kontraste:
Ein Wirrwarr von Wohn- und Bürogebäuden
aus Aluminium, Stahl und Beton, das
abrupt von zauberhaften Grünanlagen
und alten kolonialen Gebäuden sowie
Kopfsteinpflaster-Straßen unterbrochen
wird. Einfache Straßenmärkte
wechseln sich ab mit riesigen Einkaufszentren.
Ideales Verkehrsmittel für Ihre
Stadterforschung ist das hervorragende
U-Bahn-System. Die Metro ist sauber,
klimatisiert, zuverlässig, ruhig
und sicher, und als besonderes Bonbon
zieren über und unter der Erde
diverse Kunstwerke die Metrostationen! |
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Choroní
Choroní
wurde schon vor 300 Jahren gegründet
und ist eines der ältesten und
schönsten Kolonialdörfer.
Charakteristisch sind seine bunten Häuser,
die Holzfenster und schmalen Straßen.
Ein lohnender Besuch führt Sie
per Boot nach Chuao. Der Ort ist weltbekannt
für den dort angebauten Qualitäts-Cacao.
Nur wenige Minuten von Puerto Colombia
entfernt befindet sich der schöne
Palmenstrand Playa Grande. Klares Wasser
und Wellen laden zu einem erfrischenden
Bad ein.
Ca. 2 km von Choroní enfernt,
befindet sich das kleine Fischerdorf
Puerto Colombia.
Hier gibt es einige Fischrestaurants
und eine kleine Promenade, wo sich die
Dorfbewohner abends treffen, um zu den
karibischen Rhythmen der Trommeln zu
tanzen.
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Der Parque Nacional El Ávila
Der Berg
Ávila ist nicht nur das beeindruckende
Wahrzeichen von Caracas, sondern auch
ein Nationalpark mit geschützter
Flora und Fauna. Auf 88 Kilometern Länge
trennt er die Stadt vom Karibischen
Meer.
Wer in den Nationalpark mit seinen Waldlandschaften
eintaucht, stößt immer wieder
auf Aussichtspunkte mit spektakulären
Blicken auf das atemberaubende Panorama
der Stadt. Auf einem Gipfel der Bergkette
befindet sich das momentan geschlossene
Hotel Humboldt, dass Sie mit einer 15-minütigen
Fahrt per Seilbahn erreichen.
Wenn seine Restaurierung abgeschlossen
ist, wird es im alten Glanz erstrahlen.
Auf dem Gipfel können Sie Essen,
spazieren gehen, die Landschaft fotografieren
und demnächst auch Kasino und Eisbahn
besuchen. Und es kommt noch besser:
Nach Abschluss der Arbeiten wird auch
die Seilbahn vom Ávila in Richtung
Karibik wieder in Betrieb sein. Sie
können dann von Caracas mit der
Seilbahn direkt an die karibische Küste
fahren! |
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Der Archipiélago
Los Roques
Rund 180
Kilometer nördlich von Caracas
krönt die Inselgruppe Los Roques
das phantastische Angebot Venezuelas
an karibischen Traumstränden. In
himmlischer Abgeschiedenheit erwarten
Sie hier weicher weißer Sand,
Wasser in den verschiedensten Grüntönen
von smaragd- bis türkisfarben und
am Himmel eine schier unermüdliche
Sonne. Und wer sich gerne unterhalb
des Meeres-spiegels aufhält, kann
sich auf ein farben-prächtiges
Unterwasserparadies freuen.
Kein Wunder, dass Los Roques sich sowohl
bei den Venezolanern als auch bei den
Besuchern des Landes so großer
Beliebtheit erfreut. Dennoch ist das
Archipel ruhig und unverdorben geblieben.
Los Roques besteht aus 42 Inseln,
Cayos genannt. Dazu kommen etwa 300
Felsenriffe sowie Korallen- und Sandbänke,
die ähnliche einem Atoll eine zentrale
Lagune umschließen. Teilweise
erheben sie sich nur bei Ebbe aus dem
wunderbar warmen Meer. Columbus wird
die Bezeichnung „Himmel auf Erden“
zugeschrieben; treffender kann man es
nicht ausdrücken. Als einzige Insel
der Gruppe hat Gran Roque eine ständige
Siedlung. Sie ist die Hauptinsel des
Archipels und verfügt neben einem
Flughafen über zahlreiche Posadas
zum Übernachten. Hier hat die Natur
auch ein markantes Oberflächenprofil
geschaffen, das in einer 120 Meter hohen
Hügelkette gipfelt. Wenig überraschend
entstammen die beliebtesten Gerichte
auf Los Roques dem Meer. Probieren Sie
mal die Fischsuppe Sancocho de Pescado
und das Muschelgericht Consomé
de Chipi-Chipi! Flora und Fauna
Durch die jährlich über
3000 Sonnenstunden und das trockene
Klima – nur im November und
Dezember regnet es gelegentlich –
zeigen sich Flora und Landfauna auf
Los Roques nicht in der gewohnten
Vielfalt. Seegras, Kakteen, Büsche
und Mangroven-bäume gehören
zu den 30 Pflanzenarten; die Landtiere
werden von Echsen und Leguanen repräsentiert.
Auch Meeresschildkröten sind
zu beobachten, allerdings nur während
der Eiablage.
Dafür aber können Sie auf
Los Roques 92 Vogelarten wie Fregattvögel,
Tölpel, Scharlach-
Ibisse, Pelikane und Reiher antreffen.
Das Beste aber ist das Leben unter
Wasser
zwischen den diversen Korallenarten,
das sich sowohl Flaschentauchern als
auch Schnorchlern von seiner buntesten
Seite zeigt.
Zum marinen Okösystem gehören
regenbogenfarbene Papageifische und
königsblaue Engelfische, dicke
Kugelfische und schlanke Trompetenfische,
Blaukopfjunker und Französiche
Kaiserfische, Mollusken, Schwämme
und Seeigel, außerdem gelegentlich
Barrakudas und Muränen.
Und diese Aufzählung ist alles
andere als vollständig. Viele
der Lebewesen wirken auf den Betrachter
äußerst bizarr. Los Roques
wurde 1972 zum Nationalpark erklärt.
Mit einer Fläche von 225.000
Hektar ist das Archipel eines der
größten Naturschutzgebiete
der Karibik! In gewissen Teilen des
Parkes ist der Zutritt für Besucher
sogar nicht möglich. So wird
sichergestellt, dass auch zukünftige
Generationen dieses wunderbare Erlebnis
genießen können. Aber man
tut hier auch aktiv etwas für
die Umwelt. Auf den Zwillingsinseln
der Dos Mosquises befindet sich eine
Meeresbiologie-Station, die sich in
einem ihrer Forschungsprojekte mit
der Zucht der Meeresschildkröten
befasst.
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Falcón
Falcón
im Nordwesten Venezuelas erfreut seine
Besucher mit abwechslungsreichen Landschaften.
Alle karibischen Träume werden
an der Küste wahr, die aus etwa
700 Kilometern von Sandstränden,
Felsen, Korallen, kleinen Inseln und
Steilküsten besteht. Da gibt es
Gelegenheit genug, die Sonne und das
Meer mitsamt Unterwasserleben zu genießen
oder um eine der vielen Wassersportarten
zu betreiben. Unterbrochen wird die
Küste immer wieder von Deltas und
Flussmündungen, die Sumpfgebiete
und Salzwasserseen und -lagunen bilden.
Dann gibt es Gebirgsketten mit unterschiedlichen
Höhen und klimatischen Verhältnissen,
Hügel und Berge aus Kalkstein,
tropische Wälder – und sogar
eine wüstenähnliche Landschaft,
die berühmten Dünen von Coro.
Die Peninsula de Paraguaná
Die Dünen von Coro befinden
sich auf der Landbrücke, die das
Festland mit der Peninsula de Paraguaná
verbinden. Der Wind formt die Wanderdünen
mit großer Kraft zu immer neuen,
eigenwilligen Gebilden, die bis zu 25
Meter hoch werden können. Die Dünen
erinnern an die Sahara und gehören
zum Parque Nacional Los Médanos
de Coro. Die Halbinsel selbst, überwiegend
mit Kakteen und Strauchwerk bewachsen,
bietet weitere Attraktionen. Für
Surffreunde aus aller Welt ist beispielsweise
das Fischerdorf Adícora ein unwiderstehlicher
Magnet. Denn der stets warme Wind in
der geschützten Bucht sorgt für
perfekte Bedingungen. Wenn Sie eine
Schwäche für koloniale Architektur
haben, darf eine Tour durch die kleinen
Dörfer der Halbinsel nicht fehlen.
Die weißgetünchten Kirchen
in Santa Ana, Moruy, Baraived, Jadacaquiva
oder Pueblo Nuevo glitzern in der Sonne,
die großzügig vom Himmel
scheint. Wenn Sie die Peninsula de Paraguaná
mal im Überblick sehen wollen,
sollten Sie den 815 Meter hohen Cerro
Santa Ana besteigen, der an klaren Tagen
einen wunderbaren Blick über die
gesamte Halbinsel erlaubt.
Coro und La Vella de Coro
Direkt unterhalb der Peninsula
de Paraguaná liegt Coro, Hauptstadt
des Bundesstaates Falcón und
Universitätsstadt. Seit 1993
gehört Sie gemeinsam mit der
Hafenstadt La Vela de Coro zum Unesco-Weltkulturerbe.
Kein Wunder, denn Coro repräsentiert
mit seiner Architektur eindrucksvoll
die Kolonialzeit, und in kaum einer
Stadt findet man so viele liebevoll
restaurierte Herrenhäuser aus
dem 17. Jahrhundert. Neben dem spanischen
hat hier auch der niederländische
Baustil die Architektur geprägt,
was an den traditionell guten Handelsbeziehungen
der Stadt zu den Niederländischen
Antillen liegt. Die beiden Stile sind
dabei zu einer harmonischen Einheit
verschmolzen. Besonders viele der
prachtvollen Villen liegen nahe der
Plaza San Clemente in der Calle Zamora.
Ein Haus von historischem und künstlerischem
Wert reiht sich hier an das nächste:
Casa del Sol, El Balcón de
los Arcaya (mit elegantem Balkon an
zwei Seiten des Hauses), Casa de las
Ventanas de Hierro (Haus mit den Eisenfenstern)
und Casa del Tesoro (Schatzhaus).
Ganz in der Nähe befinden sich
auch die Iglesia de San Francisco
und das frühere Kloster. Dieses
ist heute das Museo Diocesan Lucas
Guillermo Castillo und beherbergt
eine schöne Sammlung von Kunsthandwerk
sowie religiöser und kolonialer
Kunst. Die Kathedrale von Coro an
der Plaza Bolívar mit ihrem
festungsartigen Äußeren
war eine der ersten Kirchen Venezuelas,
und Coro hat insgesamt mehr Kirchen
aus spanischer Zeit als jede andere
Stadt Venezuelas. Nehmen Sie sich
also Zeit für Ihren Rundgang.
Zumal Coro von der Atmosphäre
her eine der angenehmsten Städte
Venezuelas ist. Nur 12 Kilometer entfernt
befindet sich der ehemalige Hafen
der Stadt von Coro, La Vela de Coro,
der zusammen mit Coro ins Unesco-Weltkulturerbe
aufgenommen wurde. Auch hier können
Sie sehr viel ursprüngliche Architektur
besichtigen. Zu den bedeutendsten
Gebäuden gehören die Casa
de la Aduana (Zollamthaus) sowie die
Kirche von Nuestra Señora del
Carmen.
Die Gebirgskette von Falcón
Das Gebiet der Gebirgskette von Falcón
hat eine ganze Reihe sehens-werter
Berglandschaften, die dem Besucher
spektakuläre An- und Aussichten
bieten. Entzückende kleine Dörfer,
rauschende Wasserfälle und Flüsse,
tiefe Grotten und steile Abhänge
machen den Charme der Gebirkskette
aus. In der Nähe von Puerto Cruz
de Bucaral liegt der Parque Nacional
Cueva de la Quebrada del Toro; seine
drei Höhlen gehören zu den
größten des Landes. Im
Inneren der Höhle Quebrada del
Toro nisten Fettvögel, außerdem
wird sie vom größten unterirdischen
Fluss Venezuelas durchflossen. Diesen
kann man mit einem Boot befahren!
Und noch ein Superlativ: Nahebei befinden
sich drei Felsspalten mit dichtem
Urwald; von diesen ist die Felsspalte
Elda mit 108 Metern die tiefste Felsspalte
Venezuelas.
In der Sierra de San Luis
Südlich von Coro liegt die
Sierra de San Luis mit dem gleichnamigen,
20.000 Hektar großen Nationalpark
– eines der bestgehüteten
Geheimnisse von Venezuela. Malerische
Bergdörfer wie San Luis de Cariagua,
Cabure und Curimagua verstecken sich
in der beeindruckenden Bergvegetation
mit Kakteen, Trockenwald und Nebelwald.
Von oben genießen Sie an klaren
Tagen einen tollen Blick, der manchmal
sogar bis weit über die Küste
hinaus zur Antilleninsel Aruba reicht.
In dem Kalksteingebirge gibt es viele
Höhlen mit unterirdischen Seen
und Flüssen. Diese haben die
Phantasie der Menschen so angeregt,
dass sie Auslöser von zahlreichen
Mythen und Legenden waren. Auch Freunde
der Vogelbeobachtung kommen in der
Sierra de San Luis auf ihre Kosten.
Denn sie bietet unterschiedliche Lebensräume
für diverse Arten, und für
Zugvögel ist sie ein bevorzugter
Korridor. Gute Plätze zum Schauen
sind der mit 1500 Meter höchste
Punkt der Sierra, der Cerro Galicia,
sowie El Haiton und La Uria.
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Der Parque Nacional Morrocoy
Weltweit einer der schönsten
Nationalparks ist der Parque Nacional
Morrocoy.
Lediglich ein kleiner Teil des 320 Quadrat-kilometer
großen Parks besteht aus Festland,
ansonsten erstreckt er sich ins karibische
Meer.
Etwa 30 Inseln, teilweise mit Palmenstränden
oder von Mangroven überwuchert,
außerdem Korallenbänke, Lagunen,
Sümpfe, Buchten sowie die Steilküste
Cerro Chichriviche ergeben ein Paradies
für Sonnenhungrige, Schnorchler,
Taucher und Vogelfreunde. Besonders
schön wird Ihr Morrocoy-Erlebnis,
wenn Sie sich an einer Anlegestelle
eine Lancha mieten und auf eine der
Inseln übersetzen lassen. Die Hin-
und Rückfahrt vereinbaren Sie individuell
mit Ihrem Fährmann. Zur Flora von
Morrocoy gehören über 300
Baum- und Pflanzenarten, und auch das
Tierleben kann sich sehen lassen. Wie
eigentlich immer in Venezuela wird der
Aufenthalt für Vogelbeobachter
äußerst kurzweilig.
Zu den Arten gehören Scharlachibisse,
Rosalöffler, Silberreiher, Enten,
Alcatrassen, Pelikane und Flamingos.
Und auf dem Berg Cerro Chichriviche,
der eine Art natürliche Trennung
der beiden Teile bildet, leben Hirsche,
Affen, krebsfangende Füchse, Honigbären,
Beutelratten, Lapas, Wildkatzen und
Ozelots. Neben
den vielen Wasser- und Mangrovenkanälen
zählen einige in der Steilküste
liegende Höhlen zu den Hauptattraktionen
des Nationalparks. In der Cueva del
Indio weisen abstrakten Steinzeichnungen
(Petroglyphen) auf eine sehr frühe
Besiedlung des Gebietes hin.
Die Cueve de Monte Alto, teilweise mit
dem Boot befahrbar, gehört zu den
wichtigsten Tropfsteinhöhlen Venezuelas.
Chichiriviche, ein ehemaliges
Fischerdorf,
liegt im Parque Nacional Morrocoy.
Das tropische Klima ist durch den ständigen
Wind sehr angenehm. Die Jahres-durchschnittstemperatur
liegt bei 26 °C. |
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Yaracuy
Yaracuy
hat den Ruf, eine der fruchtbarsten
Regionen Venezuelas zu sein. Außerdem
gibt es hier wunderschönen Regenwald.
Ein gutes Beispiel dafür ist der
Parque Nacional Yuribí mit seinen
Nebelwäldern, die man als Lunge
von Yaracuys Hauptstadt San Felipe bezeichnen
kann. San Felipe selbst liegt im Tal
von Uadabacoa und bezaubert Besucher
mit schattigen und kühlen Gärten.
Im Zentrum befindet sich der historische
Park San Felipe El Fuerte mit Ruinen,
die durch das Erdbeben im Jahr 1812
entstanden sind.
Und im Park Exótica Flora Tropical
können Sie die wiederaufgebaute
ehemalige Misión de Nuestra Señora
del Carmen der Kapuzinermönche
sehen, die ursprünglich aus dem
Jahr 1720 stammt. Am schönsten
aber sind hier die Gartenanlagen: Unter
den riesigen Bäumen werden die
Pflanzen dieses botanischen Gartens
durch das wechselnde Licht der unterschiedlichen
Tageszeiten immer wieder anders in Szene
gesetzt. |
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Aragua
Maracay,
die Hauptstadt Araguas, wird oft als
Gartenstadt bezeichnet. Grund dafür
sind die vielen Parkanlagen und die
wunderschönen Alleen.
Die meisten Attraktionen findet man
entlang der Avenida Bolívar,
wobei der Mittelpunkt ausnahmsweise
nicht die Plaza Bolívar ist,
sondern die Plaza Girardot. Sie ist
umgeben von der 1743 fertiggestellten
Catedral de Maracay sowie einem Komplex
aus drei Museen. Die Plaza Bolívar
selbst ist der größte und
für viele auch der schönste
Platz dieses Namens in Venezuela.
Bei ihm findet man mit dem Teatro de
la Opera, im Art-déco-Stil erbaut,
eines der besten Theater Venezuelas.
Weiterhin sehenswert ist die Stierkampfarena
Maestranza César Girón.
Im maurischen Stil gebaut, ist sie eine
der schönsten, größten
und auch populärsten Arenen des
Landes. Teatro de la Opera und Stierkampfarena
stammen beide vom Architekten Carlos
Raúl Villanueva.
Der Parque Nacional Henri Pittier
Der spektakuläre Parque Nacional
Henri Pittier auf der Cordillera de
la Costa, 1937 eingerichtet, ist der
älteste Nationalpark Venezuelas.
Sein ursprünglicher Name Rancho
Grande wurde im Jahr 1953 zu Ehren des
Schweizer Naturforschers Henri Pittier
geändert. Dieser hatte sich um
den Schutz des Nebelwaldes verdient
gemacht und hier die Pflanzenwelt studiert.
Und zu studieren hatte er hier viel,
denn die verschiedenen Höhenstufen
des Nationalparks ermöglichen entlang
der kleinen Bäche und Wasserläufe
eine vielseitige Vegetation. Die Ökosysteme
reichen vom Trockenwald bis zum immerfeuchten
Nebelwald. Wunderschön sind beispielsweise
die riesigen Cucharón-Bäume
oder die Bambusgewächse am Straßenrand.
Mindestens genau so eindrucksvoll gestaltet
sich das Tierleben. Besonders überwältigend
ist die fliegende Vielfalt. 500 Vogelarten
wohnen hier; das bedeutet 40 Prozent
der Arten Venezuelas und fast sieben
Prozent aller Arten weltweit.
Cata, Choroni und Colonia Tovar
Sonnenhungrige sollten einen Abstecher
nach Cata machen. Denn zu diesem Dorf
gehört in einer ruhigen, halbmondförmigen
Bucht ein langer Strand, der zu den
malerischsten des Landes zählt.
Choroni ist ein reizendes Dorf mit
einstöckigen, pastellfarbigen
Häusern. Es war früher das
Herz einer reichen Kakaoanbau-Region.
Der Hafen Choronis heißt Puerto
Columbia und befindet sich unmittelbar
an der Küste. Etwa 400 Meter
entfernt von dem Dorf liegt der wunderschöne
Playa Grande an einer palmenbestandenen
Bucht und lädt zum Faulenzen
ein. Nach Colonia Tovar wanderten
im Jahr 1843 viele Deutsche aus dem
Schwarzwald ein. Benannt ist die Colonia
nach Manuel Felipe Tovar, in dessen
Besitz die Ländereien 1852 übergegangen
waren. Einige der Häuser des
kleinen Dorfes sind echte Fachwerkbauten,
die so auch im Schwarzwald stehen
könnten. Kein Wunder, dass die
Venezolaner diesen für sie exotischen
Ort an Wochenenden gerne besuchen
– und sich in den Restaurants
mit Strudel und deutschen Würsten
stärken. Noch heute wird hier
ein (altes) Deutsch gesprochen.
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Maracaibo
Beginnen
wir die Tour durch Maracaibo mit einem
Superlativ: Vom Osten kommend erreicht
man die Stadt über den Puente General
Rafael Urdaneta. Mit 8678 Metern Länge
ist diese ingenieurwissenschaftliche
Meisterleistung die längste Spannbetonbrücke
der Welt. Sie überquert die Meerenge,
die den erdölreichen Lago de Maracaibo
vom Golfo de Venezuela im Karibischen
Meer trennt. Dem Erdöl verdankt
Maracaibo seinen Wohlstand. Dementsprechend
ist es eine sehr moderne Stadt, die
sich aber noch genug sehenswerte Viertel
erhalten hat, vor allem gleich neben
der Altstadt. Epmedrao oder Santa Lucia
sind freundliche Stadtteile mit fröhlich-bunten
Häusern, die nicht zu übersehen
sind. Santa Lucia erhebt den Anspruch,
die Wiege der traditionellen Gaita-Musik
zu sein. Wer Maracaibo kennenlernen
will, sollte sich aber auch auf den
Märkten umsehen. Der faszinierende
Mercado de las Pulgas am Hafen wird
teilweise von den Frauen der Guajira-Indígenas
betrieben. Nicht minder lebhaft ist
der Mercado de los Guajiros. Und im
bunten Wirrwarr des Mercado Periférico
wird das Einkaufen, bei dem Feilschen
zum guten Ton gehört, zum echten
Erlebnis.
Maracaibo: der Paseo de las Ciencias
Die meisten Sehenswürdigkeiten
Maracaibos gibt es entlang des sieben
Straßenblock langen Paseo de las
Ciencias. Dieser Grünstreifen mit
Bäumen, Brunnen und Skulpturen
verbindet den Plaza Bolívar mit
der Basílica de Nuestra Señora
de Chiquinquirá. Wer ein wenig
Ruhe und Schatten sucht, ist hier genau
richtig. Auf der Plaza Bolívar
stehen eine Statue des Befreiers, sowie
vier steinerne Allegorien der Navigation,
der Wissenschaft, der Wirtschaft und
der Kultur. Im Osten der Plaza Bolívar
befindet sich die Kathedrale mit dem
Cristo Negro.
Diese Christusfigur aus dem 16. Jahrhundert
ist durch Feuer geschwärzt. Ein
anderes bemerkenswerte Gebäude
an der Plaza ist die Casa de la Capitulacion,
in der Francisco Tomás Morales
im Jahr 1823 die Kapitulation der spanischen
Armada unterzeichnen musste. Auf dem
Weg zur Basilika kommen Sie an der Iglesia
Santa Bárbara vorbei mit einer
wunderschön blau-weiß leuchtenden
Fassade. Westlicher Abschluss der Paseo
de las Ciencias ist dann die Basílica
de Nuestra Señora de Chiquinquirá.
Sie ist Maracaibos Schutzpatronin gewidmet,
der Virgen de Chiquinquirá. Die
vielen Skulpturen, die die Fassade der
Basilika schmücken, entpuppen sich
übrigens bei näherem Hinsehen
als aufgemalt! |

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